Selbständig in Innsbruck – mein Food Truck

Stell dir vor: Schoko-Palatschinken, eingelegte Auberginen aus meinem Familiengarten in Rumänien, Sugo nach altem Rezept, dazu hausgemachte Kompotte. Genau das soll bald aus meinem Food Truck duften, mitten in Innsbruck.

Mein Name ist Livia, ich bin Romnja, Mutter von vier Kindern und seit acht Jahren in Innsbruck zu Hause. 2026 habe ich mir einen gebrauchten Street-Food-Truck gekauft. Hurra, der erste große Schritt in meine Selbstständigkeit ist getan. Aber: Der Truck ist in schlechtem Zustand und braucht dringend eine Reparatur, bevor er sicher rollen darf.

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht bei null anfange. Meine legendären Palatschinken, Keks-Pakete und Charity-Dinner sind in Innsbruck längst ein Begriff. Aus dem Dinner Club, dem Waldhüttl und dem vegetarischen Il Corvo. Ich habe mir vieles selbst erkämpft, auch den Weg aus der Wohnungslosigkeit.

Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: ein funktionsfähiger Food Truck. Damit ich ein eigenes Einkommen für mich und meine vier Kinder erwirtschaften kann. Damit ich unabhängig werde. Und damit Innsbruck eine neue, besondere kulinarische Adresse bekommt.

Hilf mit, dass mein Truck ins Rollen kommt. Jede Unterstützung bringt mich meinem Traum und meiner Unabhängigkeit näher. DANKE

Second Hand Shop in Rumänien – Meine Werte


„In einer Welt voller Herausforderungen gibt es Menschen, die eine zweite Chance brauchen…”

  1. Über mich
    „Mein Name ist Livia Păcuraru…
    und ich weiß, was Schmerz, Kampf und Armut bedeuten.”
  2. Mein Leben
    „In meinem Leben bin ich auf viele Schwierigkeiten und Hindernisse gestoßen…”
  3. Mein Glaube
    „Aber mit der Hilfe von Gott, dem Schöpfer der Welt, habe ich es immer wieder geschafft, weiterzugehen und zu gewinnen.”
  4. Meine Motivation
    „Nicht für mich…
    sondern für meine vier Kinder. Sie sind das Wertvollste in meinem Leben, nach Gott.”
  5. Mein Projekt
    „… soll Menschen & Dingen eine zweite Chance geben:
    Wir nehmen Dinge, die in Österreich nicht mehr gebraucht werden, reparieren sie und verkaufen sie in Rumänien.“
  6. Meine Vision
    „Dort reinigen, reparieren und bereiten Frauen aus der Roma-Community diese Dinge mit viel Liebe und Sorgfalt auf.”
  7. Warum gerade Frauen?
    „Viele von ihnen hatten nie die Chance zu arbeiten… viele sind Analphabetinnen, ohne Schulbildung und in Abhängigkeit von männlichen Familienmitgliedern. Ich möchte für sie ein besseres Leben aufbauen.“
  8. Meine Mission
    „Ich will mit Geduld, Liebe und Vertrauen ein sinnvolles Geschäft aufbauen.”
  9. Große Veränderung
    „Mit der Zeit werden die Frauen stärker, lernen zu arbeiten und verändern ihr Leben. Gleichzeitig wird der „Müll“ aus Österreich wiederverwendet und nicht weggeschmissen. Ökologisch, feministisch und fortschrittlich!
    Jede Mutter verdient es, ihre Kinder mit Würde großzuziehen…”

„Mit Gottes Hilfe und mit Ihrer Unterstützung können wir Leben verändern.
Wir können Licht dorthin bringen, wo Dunkelheit ist.”

Wie kam es zu meinem Traum vom Second Hand Shop?

Mein Name ist Livia Păcuraru. Ich bin als Armutsmigrantin nach Österreich gekommen. Mit der Hilfe von vielen lieben Menschen und vor allem auch der Vinzenzgemeinschaft Waldhüttl konnte ich mir hier in Innsbruck ein neues Leben aufbauen. Aber ich bin immer noch sehr mit meiner alten Heimat verbunden. Ich komme aus einer eher ländlich geprägten Region in Rumänien. Die meisten Menschen dort müssen mit sehr wenig Geld auskommen. Günstige, gute, gebrauchte Dinge sind sehr gefragt. Darum möchte ich im Einzugsgebiet von Pitesti einen Second-Hand-Laden eröffnen.

Drei Aspekte sind mir wichtig:
1. Gebrauchte Dinge zu „retten“, die an einer anderen Stelle noch gute Verwendung finden können. So schenke ich den Sachen ein zweites Leben.
2. Der soziale Aspekt, dass ich den Menschen in meiner Heimat gute Dinge zu günstigen Preisen anbieten kann.
3. Und nicht zuletzt möchte ich mit meiner Idee meiner Familie ein Einkommen gewährleisten und – wenn das Geschäft wächst – auch Arbeitsplätze in meiner Heimat schaffen.
Einige Meilensteine habe ich schon geschafft. Gemeinsam mit meiner Famlie habe ich ein Grundstück erworben und muss deshalb keine Miete bezahlen. Der Rohbau des Geschäftslokals samt Lager ist auch schon aufgestellt und – erst kürzlich – haben wir das große Einfahrtstor eingebaut. Aber es gibt noch einiges zu tun. Nun folgt die Betriebs- und Infrastruktur-Ausstattung.